Biography

„Wer bist du schon, wenn du nicht grade ins Rampenlicht fällst?! Mein Shit bedeutet was, weil ich mehr darstell als nur mich selbst. Versteht ihr, das hier ist kein Image, dass man verkaufen kann, das hier ist Identität von mindestens tausend Mann. Und versteht mich nicht falsch, ich bin kein Prophet, nur einer unter Millionen doch vom Winde.“

Zitat aus dem Song „Identität“ (2011)

Über mich

,,Ich hör eigentlich gar kein HipHop, aber Drehmoment find ich geil.“ So etwas hört man oft von Leuten, die zufällig auf Drehmoment stoßen.

 

Tatsächlich kann man beim Lauschen von Drehmoments alternativ tiefgründigen Songs das Gefühl bekommen, auf die Antithese von Deutschrap gestoßen zu sein. Seine gereimte Suche nach Essenz klingt nach einer emotionalen und philosophischen Achterbahnfahrt durch Raum und Zeit und das eigene Ich, in dem sich viele seiner Hörer zutiefst wiedererkennen.

Drehmoment erreicht die Menschen über viele Genregrenzen hinweg. Bisher sprach er vor allem diejenigen an, die in Musik Sinn und Halt suchen und sich nach dem gewissen Berührungsfaktor sehnen, der im Alltag nur selten aufblitzt. Mit seinen oft von einer magischen Stimmung aus hoffnungsvoller Melancholie getragenen Texten, die von tiefsinniger Lyrik und zum Denken anregender Gesellschaftsdiagnose geprägt sind, zieht Drehmoment chronische Grübler und Hobbydenker seit jeher in seinen Bann. In seinen an intime Offenbarung grenzenden Songs – stets untermalt mit sphärischen und melodischen Beats – geht es um nichts Geringeres als um die Frage nach der Realität und der Existenz, also allgemeine Lebensfragen- und Entscheidungen, Zeitgeist, prägende Lebensabschnitte, Gesellschaft und die Sehnsucht nach spiritueller Erneuerung – oft nur schwer greifbar aber von Drehmoment gerne auf den Punkt gebracht. Er will seine Hörer nicht nur unterhalten, sondern inspirieren.

 

Drehmoment kann aber nicht nur nachdenklich und tiefsinnig sein. In einem anderen Modus zeigt sich Drehmoment gerne von seiner impulsiven und aggressiven Seite. Dabei wird dann alles ausgepackt, was Rap neben Tiefsinn noch interessant macht: Punchlines, Wortspiele, anspruchsvolle Doubletime-Flows, Ansagen und Angriffslust – alles kombiniert mit Rap-Technik auf höchstem Niveau.

 

Vielseitigkeitsaffine Menschen kommen bei Drehmoment in den Genuss eines lyrischen Feuerwerks aus Poesie, Battlerap-Attitüde, Gesellschaftsdiagnose, lauten und leisen Tönen, Ernst und Sarkasmus, Story-Telling und Conscouis-Rap, der sich mehr der Zeitlosigkeit als dem Trend verschrieben hat.

    Bio

    „Gott lässt uns frei, das ist der Beweis seiner Liebe, deswegen treten wir in Scheiße und führen heilige Kriege.“

    Es sind genau solche sich selbst und den gesellschaftlichen Kosmos reflektierenden Textzeilen, mit denen sich Drehmoment bereits in die Herzen vieler Romantiker und Hobbygrübler katapultiert hat.

    Drehmoment wurde als Markus Trennheuser am 17. Mai 1983 in Freiburg geboren und wuchs im beschaulichen Saarland auf. Mit 15 Jahren kam er das erste Mal mit HipHop in Berührung und der Virus packte zu. Alles begann mit nächtelangen Freestyle-Sessions zusammen mit ebenfalls Infizierten. Schnell machte Drehmoment auf HipHop-Jams während Open-Mic-Sessions auf sein Talent aufmerksam. HipHop und Rap wurden zu seinem Lebensmittelpunkt, zur mentalen Heimat – Rückzugsort und Bühne gleichzeitig – das Werkzeug, mit dem man alles erschaffen, reflektieren und ausdrücken kann mit dem unbändigen Drang nach Originalität, Perfektion und individueller Entfaltung.

    Drehmoments Tendenz dazu, eigene Wege zu gehen, war nie erzwungen oder ein kurzfristiger Ausdruck jugendlicher Aufmüpfigkeit, sondern irgendwie in die Wiege gelegt. Anstatt auch Mediziner werden zu wollen, so wie es die meisten in Drehmoments Familie auch geworden sind, zielte das Interesse des heutigen Kulturwissenschaftlers bereits sehr früh auf das Sein und die Existenz als solche: Rap wurde zum Medium. Schon die ersten Texte von Drehmoment hatten es in sich und kratzten mit hörbar philosophischem Tiefgang erste Löcher in die Oberfläche.

    2003 brachte Drehmoment sein erstes Album „Ende vom Anfang“ heraus. Dazu produzierte er alle Beats in seinem Home-Studio selbst. Bereits das erste Werk war getragen von emotionalen, selbstreflektierenden und gesellschaftskritischen Texten.

    2005 erschien das zweite Album ,,20.000 Meilen unter den Zeilen“. Immer mehr Menschen begannen, sich in Drehmoments Texten widerzuerkennen. Es schien ihm zu gelingen, die treffenden Worte zu finden für Essenzielles, was nur schwer zu beschreiben ist, Verborgenes, das auf der Seele brennt, komplexe Auslöser von Emotionen und Zeitgeist.

    Ende 2005 wurde das Rap-Urgestein Spax auf Drehmoment aufmerksam. So kam es zu einem gemeinsamen Song namens ,,Nein“, welcher auf dem Spax-Kollabo-Album ,,Schattenkrieger“ verewigt wurde.

    2007 erreichte Drehmoment das Finale der SAE Jamsession (größter Hiphop-Contest Deutschlands), wo er seine herausragenden Live-Qualitäten unter Beweis stellte. Zur selben Zeit wurde der Jugendradiosender des Saarländischen Rundfunks auf ihn aufmerksam. So begann er im April 2008 damit, die ,,Kostprobe“ zu moderieren, eine HipHop- Spezialsendung auf 103.7 Unser Ding, bei welcher er bis Mitte 2013 regelmäßig die Speerspitze der deutschen Rap-Szene interviewte. Im gleichen Jahr trat Drehmoment erstmals bei einem großen Festival auf – dem Halberg Open Air 2009.

    2008 kam Drehmoments drittes Album „Gemischte Gefühle“ – aufgrund des immensen textlichen Outputs ein Doppelalbum und zugleich das musikalische Fundament und Manifest von sDrehmoment – ein Conscouis-Rap-Album in seiner reinsten Form, auf dem Drehmoment all seine künstlerischen und persönlichen Facetten zeigt. Von den Texten dieses Albums war Deutschlands bekanntester Reggae-Künstler Gentleman so überzeugt, dass er Drehmoment nach einem Interview unverzüglich zu einem Gastauftritt bei seiner Diversity- Tour 2010 einlud. Solche Gastauftritte zusammen mit Gentleman sollten sich 2011 und 2013 noch zweimal wiederholen.

    2009 wurde Drehmoment für seine Songtexte mit dem Kulturpreis seiner Heimatstadt Saarlouis ausgezeichnet.

    2011 gewann Drehmoment ein von Rapper F.R. aka Fabian Römer angestiftetes Myspace-Voting, wodurch er die Gelegenheit bekam, F.R. auf seiner Exzess All Areas – Tour quer durch Deutschland als Support- Act zu begleiten.

    Ende 2011 erschien Drehmoments viertes Album mit dem Titel „Blaue Stunde“, das gedankenschwerste Album bisher mit einer durchgehenden Stimmung, die Drehmoment mit „hoffnungsvoller Melancholie“ beschreibt. Die „Blaue Stunde´´: Das ist die poetische Bezeichnung für genau die Tageszeit, in der es beginnt zu dämmern kurz vor Sonnenauf- oder-untergang – und die neue Bezeichnung eines lyrisch sehr tiefgehenden Albums, das zum Denken und Fühlen anregt: „Ich schau hinaus und seh da draußen kaum Einigkeit, nur ein verbittertes Lächeln, das mir die Zeit vertreibt, es geht um Macht Fassaden Mauern und Eitelkeit, ich nehms gelassen mit tieftrauriger Leichtigkeit“.

    Ende 2013 veröffentlichte Drehmoment „Pffh – die Vorhut“, das Projekt-Auftakt-Mixtape zum neuen Gesamtprojekt „Pffh“ als kostenlosen Download. Das darauffolgende Album „Pffh“ kommt am 19. September dieses Jahres (2014) raus. Auf diesem Album zeigt sich Drehmoment von einer neuen, wütenden und angriffslustigen Seite. Drehmoments innerer „Serdar Somuncu“ übernimmt die rhetorische Kontrolle und nimmt Gestalt an in Form einer lässig wütenden Handpuppe namens „Tufac“ – Drehmoments neuer Slim Shady, der alles ausspricht, was einfach raus muss. Gewettert wird gegen alles, worüber man sich stets mit einer selbstbewussten Gelassenheit herzlich aufregen kann. Die größte Überraschung auf Drehmoments neuem Album ist die Rap-Dancehall-Hymne „Aufstand“, ein gemeinsamer Song mit Gentleman.

     

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